BMI-Rechner
Berechne deinen Body-Mass-Index und verstehe, wie Gewicht und Diabetesrisiko zusammenhängen. Der BMI ist ein weit verbreitetes Screening-Werkzeug, mit dem sich Gewichtsbereiche mit erhöhtem Gesundheitsrisiko eingrenzen lassen.
BMI-Kategorien der WHO und Diabetesrisiko
- Untergewicht< 18,5
Unterdurchschnittlich
- Normalgewicht18,5 – 24,9
Durchschnittlich
- Übergewicht25,0 – 29,9
Erhöht
- Adipositas Grad I30,0 – 34,9
Hoch
- Adipositas Grad II35,0 – 39,9
Sehr hoch
- Adipositas Grad III≥ 40,0
Extrem hoch
| Kategorie | BMI-Bereich | Diabetesrisiko |
|---|---|---|
| Untergewicht | < 18,5 | Unterdurchschnittlich |
| Normalgewicht | 18,5 – 24,9 | Durchschnittlich |
| Übergewicht | 25,0 – 29,9 | Erhöht |
| Adipositas Grad I | 30,0 – 34,9 | Hoch |
| Adipositas Grad II | 35,0 – 39,9 | Sehr hoch |
| Adipositas Grad III | ≥ 40,0 | Extrem hoch |
Medizinischer Hinweis
Der BMI ist ein Screening-Werkzeug, kein diagnostisches Maß. Er berücksichtigt weder Muskelmasse noch Knochendichte oder Fettverteilung. Wende dich für eine umfassende Einschätzung an eine medizinische Fachperson.
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Was misst der BMI?
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine einfache Kennzahl aus Gewicht und Körpergröße. Er ordnet eine Person grob den Kategorien Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas zu. Berechnet wird er als Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat (kg/m²).
BMI und Diabetesrisiko
Die Forschung zeigt durchgehend, dass Übergewicht — vor allem Bauchfett — einer der stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes ist. Steigt der BMI über den Normalbereich, nimmt die Insulinresistenz meist zu und die Zellen sprechen schlechter auf Insulin an. Wer einen BMI ab 30 hat, trägt ein deutlich höheres Risiko als Menschen im Normalbereich. Schon eine moderate Gewichtsabnahme von 5 bis 10 % des Körpergewichts kann die Insulinempfindlichkeit verbessern und das Risiko senken.
Grenzen des BMI
Als Screening-Werkzeug auf Bevölkerungsebene ist der BMI nützlich, hat aber klare Grenzen. Er unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse, sehr muskulöse Menschen landen deshalb im Übergewicht, obwohl ihr Stoffwechsel gesund ist. Auch die Fettverteilung bleibt außen vor: viszerales Bauchfett ist riskanter als Unterhautfett. Zusätzlich können die Grenzwerte je nach Herkunft abweichen — für Menschen asiatischer Herkunft empfiehlt die WHO niedrigere Schwellen. Für eine vollständige Einschätzung wende dich an eine medizinische Fachperson.
Quellen
- World Health Organization. Obesity and overweight. WHO fact sheet, 2021.
- Abdullah A, et al. The magnitude of association between overweight and obesity and the risk of diabetes. Obes Rev. 2010;11(5):322-329.
- Guh DP, et al. The incidence of co-morbidities related to obesity and overweight. BMC Public Health. 2009;9:88.
Medizinischer Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich der Information und Aufklärung und ersetzt keine medizinische Beratung. Der BMI ist ein Screening-, kein Diagnosewerkzeug. Sprich immer mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson, bevor du Ernährung, Bewegung oder Therapie änderst.